Passkeys in WordPress verwenden
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Du solltest deinen WordPress-Login unbedingt mit einer Multi-Faktor-Authentifizierung sichern, um es Angreifern zu erschweren, deine Website zu kapern. Und Passkeys sind sogar noch praktischer.
Die Verbesserung deiner Anmeldung mit einer Multifaktor-Authentifizierung verhindert, dass sich Angreifer anmelden können, selbst wenn sie deinen Benutzernamen/deine E-Mail-Adresse und dein Passwort besitzen, da sie einen weiteren Faktor fĂŒr eine erfolgreiche Anmeldung benötigen. Dies kann ein zeitbasiertes Einmalpasswort, ein SicherheitsschlĂŒssel, Backup-Verifizierungscodes oder ein an deine E-Mail-Adresse gesendeter Code sein. Um dies in WordPress einzubauen, gibt es ein kleines, aber feines Plugin namens Two-Factor, das als sogenanntes âfeatured pluginâ gestartet wurde, dessen Absicht es normalerweise ist, in Zukunft in den WordPress Core integriert zu werden.
Solange dies nicht der Fall ist, empfehle ich dringend, dieses Plugin zu installieren und einzurichten, um einen zweiten Faktor fĂŒr den WordPress-Login zu aktivieren. Es enthĂ€lt die oben genannten Methoden fĂŒr einen zweiten Faktor.
Um auch Passkeys zu verwenden, gibt es ein weiteres Plugin, das Two-Factor um WebAuthn, den Standard fĂŒr die Verwendung von Passkeys, erweitert. Dieses Plugin heiĂt WebAuthn Provider for Two Factor und ist kostenlos im WordPress Plugin Repository zu finden.
Nach der Installation gehe auf deine Profilseite im Backend und dann um Eintrag âWebAuthnâ in den âTwo-Factor-Einstellungenâ. Um WebAuthn zu verwenden, benötigst du ein âGerĂ€tâ zur Authentifizierung, das eines der folgenden sein könnte:
- YubiKey
- âSecure Enclavesâ wie Touch ID/Face ID oder Windows Hello
- Passwordmanager (nicht jester Passwortmanager unterstĂŒtzt bereits Passkeys, unter den populĂ€rsten jedoch unter anderem diese: 1Password, Bitwarden, Dashlane, Keeper, Keypassium, Strongbox)
- Browser (z. B. Google Chrome kann es)
Klicke auf âNeuen SchlĂŒssel registrierenâ und folge den Anweisungen. AnschlieĂend kannst du WebAuthn als primĂ€re Methode fĂŒr deinen zweiten Faktor festlegen, damit du immer zuerst nach deinem Passkey gefragt wirst (du kannst jederzeit zu einer anderen aktivierten Methode wechseln).
AbhĂ€ngig von deinem Arbeitsablauf ist die Verwendung von Passkeys in der Regel einfacher als die Verwendung von zeitbasierten Einmalpasswörtern, da du sie nicht eintippen oder kopieren und einfĂŒgen musst. Hier ein Beispiel mit einem in Strongbox gespeicherten Passkey:
Als zusĂ€tzliches Plus kannst du Passkeys fĂŒr weitere andere Dienste verwenden. Eine umfassende Liste gibt es unter Passkeys.directory.
Eine kleine Notiz fĂŒr Multisite-Benutzer mit mehreren Domains: Da Passkeys auf eine Domain beschrĂ€nkt sind, musst du fĂŒr jede Domain einen SicherheitsschlĂŒssel (WebAuthn) registrieren.